Freak-Magazinsendung
Heute hören Sie u.a. folgende Beiträge: Geschichte einer Adoption "Wir gehören zusammen", Literaturpreis "Ohrenschmaus"
FREAK-RADIO · VON UND FÜR MENSCHEN
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Heute hören Sie u.a. folgende Beiträge: Geschichte einer Adoption "Wir gehören zusammen", Literaturpreis "Ohrenschmaus"

Hier erfahren Sie die Web- oder E-mailadressen zu den einzelnen Beiträgen. Der fünfte Beitrag der Magazinsendung über den Literaturpreis "Ohrenschmaus" ist hier vollständig nachzulesen.
Die Arbeitslosigkeit von behinderten Menschen ist signifikant höher als die von anderen Menschen. Welche Initiativen und Modelle gibt es, damit Menschen mit Behinderungen leichter zu Arbeit finden? Wohin können sich Menschen wenden, die Arbeit suchen?

Die Arbeitslosigkeit von behinderten Menschen ist signifikant höher als die von anderen Menschen. Welche Initiativen und Modelle gibt es, damit Menschen mit Behinderungen leichter zu Arbeit finden? Wohin können sich Menschen wenden, die Arbeit suchen? Welche speziellen Förderungen gibt es? Oder kreative Ideen, die einfach Menschen mit Behinderungen Nutzen bringen? Wie sieht es im Journalismus aus, wenn behinderte Menschen »ganz normal« arbeiten möchten. Gerhard Wagner spricht darüber mit Univ.-Prof. Fritz Hausjell vom Institut für Publizistik an der Universität Wien, mit Betroffenen, Arbeitgebern und Vertretern der zuständigen Ministerien.

Die Arbeitslosenrate von behinderten Menschen ist in Österreich viermal höher als die von allen anderen Ländern. Viele Menschen mit Behinderungen wollen arbeiten, aber sie haben die Möglichkeiten nicht. Denn ihre Arbeitgeber können sich eine Arbeit mit behinderten Menschen nicht vorstellen.
Warum man einem Elefanten nicht beibringen kann, auf einen Baum zu klettern - und was das mit gehörlosen Menschen zu tun hat, warum auch hörende Kinder gerne Gebärdensprache lernen, wie gehörlose Lehrer unterrichten und wie es gehörlosen Studenten schaffen, beim Studium mitzukommen...
Freak-Moderator: Medien, die alle benützen können. Medien haben in den letzten Jahren unseren Alltag verändert. Wir benutzen täglich ganz selbstverständlich viele Unterhaltungs- oder Informationstechnologien, von denen man vor hundert Jahren nicht einmal geträumt hat. Doch manche Menschen können mit den verschiedenen Medien nichts anfangen. Blinde Menschen sehen etwa das Bild am Fernseher nicht, lernbehinderte Menschen verstehen oft die Inhalte nicht, und manche bewegungsbehinderte Menschen können die Tastatur ihres Computers nicht bedienen. In den letzten Jahren sind deshalb viele Technologien entwickelt worden, die Medien zugänglich für alle machen sollen.

Bildung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Chancengleichheit und auch zur Selbstbestimmung. Diesmal wird unter anderem von einer aktuellen Studie berichtet, die neue Trends bei Studierenden mit verschiedenen Behinderungen aufzeigt. Ein zweiter Schwerpunkt sind mögliche Diskriminierungen bei Aufnahmen an Pädagogische Hochschulen, die noch immer (oder schon wieder) von körperlicher Eignung sprechen - etwas, das Minister Buchinger als »graue Diskriminierung« bezeichnet hat, die eigentlich schon längst überwunden sein sollte.
Bildung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Chancengleichheit und auch zur Selbstbestimmung.

Seit September 2005 gibt es das "Wiener Modellprojekt zur Persönlichen Assistenz". Was ist aus diesem Modell geworden? Hat es sich bewährt? Gibt es Verbesserungsmöglichkeiten? Darüber sprechen in dieser Sendung: Peter Hacker vom Fonds Soziales Wien, Gemeinderätin Claudia Smolik von den Wiener Grünen, Gemeinderätin Karin Praniess-Kastner von der Wiener ÖVP, Mag. Dorothea Brozek von der Wiener Assistenzgenossenschaft und Annemarie Srb-Rössler vom Verein BIZEPS.
Seit September 2005 gibt es das »Wiener Modellprojekt zur Persönlichen Assistenz«.

Am 9. Dezember ist eine Freak-Radio-Sendung über Special Olympics ausgestrahlt worden. Hier gibt es noch Hinweise zu einem in der Sendung erwähnten Buch und den nächsten Wettkämpfen.

Es gibt zwei olympische Spiele für Menschen mit Behinderungen: Die para-olympischen Spiele sind die Wettbewerbe für Menschen mit Bewegungsbehinderungen. Es gibt noch einen anderen olympischen Wettbewerb, von dem nur wenige sprechen. Die speziellen olympischen Spiele oder englisch "special olympics". Das wird ausgesprochen wie "s päschal olümpiks" Das sind die Spiele für Menschen mit Lernbehinderungen.
Zurück gekehrt aus Asien gestaltet Gerda Ressl eine Sendung über die Special Olympics.

Ob als Clown Tschtscho, der in Altersheimen oder kranken Kindern im Spital wieder Mut macht und ein wenig Freude bringt, ob als engagierte Agitatorin im besten Sinn, die immer wieder etwas für behinderte Menschen auf die Beine stellt - oder als Künstlerin: Als Malerin ist Gerlinde Zickler, die sich auch das "Rosenmädchen" nennt, weit über Tulln in Niederösterreich längst bekannt und verehrt. Nun gibt es ein Portrait über ihr Leben, an dem sie selbst - auch künstlerisch - mitgewirkt hat. Die Filmpremiere ist im Filmcasino in Wien-Margareten am Sonntag, dem 16. September 2007 um 14.30 Uhr.
Erwin Riess liest aus seinem Buch »Giordanos Auftrag«
Vier Menschen werden in dieser Sendung besucht: Die einen leben bei ihrer Familie, die anderen leben im Heim, wieder andere haben Heimhilfen, und schließlich gibt es auch welche, die mit persönlicher Assistenz leben.
Im KulturCafe geht Katharina Zabransky diesmal der Frage nach, welche Impulse dieses Jahr, insbesondere auch für Menschen mit Behinderungen, gebracht hat.