Der behinderte Mensch als Leistungssubjekt
Michael Turinsky ist Philosoph, Tänzer und Choreograph. Im Gespräch mit Margarete Endl spricht er über seinen Vortrag im Rahmen der Disability Studies an der Universität Salzburg sowie eine Wiederaufführung seines Stücks "Heteronomous Male", eine tänzerische Auseinandersetzung mit der Widersprüchlichkeit von Männlichkeit und körperlicher Nicht-Selbständigkeit. Und er nimmt eine neue Tendenz bei der öffentlichen Wahrnehmung von behinderten Menschen wahr: "Es gibt diesen Anspruch auf Leistung, auf Disziplin, auf Interesse bezüglich dessen, was man zu leisten imstande ist, bei gleichzeitigem tendenziellem Nicht-zur-Kenntnis-nehmen-Wollen von anderen, privateren, affektiveren Geschichten."

















